Wie ich meine Kinder aufhänge…

Ich finde Stiegenaufgänge meist langweilig. Stufen steigen an sich ist ja schon nicht besonders spannend. Und wenn man wie bei uns manchmal drei Stiegenaufgänge hintereinander rauf muss, ist es noch dazu anstrengend! Dafür liebe ich Fotos. Und Fotos von meinen Kindern könnt ich mir ständig ansehen (die reden auch meist nicht zurück). Und deswegen hab ich mir gedacht ich verbinde das unangenehme Stiegen steigen mit dem angenehmen Fotos schauen.

Unsere Stiegenaufgänge und Flure habe ich daher mit ganz vielen bunten Bilderrahmen und noch mehr bunten Familienbildern gestaltet. Ja, es stimmt, es sieht super wild aus – aber dafür wirklich gut – finde ich. Mein Papa wird jedes Mal ganz wahnsinnig, wenn er vorbei geht: er hat das dringende Bedürfnis alle Bilder gerade zu richten. Dieses Verlangen habe ich nicht – so eine Wand gehört für mich einfach chaotisch!

Stiegenaufgang
Für unsere Familiengalerie habe ich ganz einfache Holz-Bilderrahmen gekauft, mit Acrylfarben angemalt, dekoriert bzw. lackiert und passende Fotos ausarbeiten lassen.

Als es dann daran ging, die Bilder an die Wand zu bringen, habe ich einfach wild drauf los genagelt. Ein Bild nach dem anderen und ohne System.

Vom Flur im Obergeschoss kommt man in die Kinderzimmer, daher darf es hier für mich noch einen Tick bunter sein und wir haben uns damals für eine kräftige Wandfarbe in sonnengelb und Eulen-Wand-Tattoos entschieden. Somit ist man auch gleich auf das Chaos vorbereitet, wenn man sich in die Kinderzimmer wagt.

Flur_OG
Nachdem ich Monat für Monat weitere schöne Familien- bzw. Kinderfotos mache, wir aber nicht so schnell zubauen können, gehen uns schön langsam die Stiegenaufgänge und Flure aus! Und ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich kann mich von keinem einzigen Foto auf diesen Wänden trennen.

Und jetzt ab zu RUMS!

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